Das Freiwilligenzentrum BONUS Göttingen gehört zu den Initiatoren, Stadträtin Anja Krause kam zur Jubiläumsfeier.
Ein schöner Spaziergang nach draußen, ein kurzes Gespräch, Musik, Spielen, Vorlesen oder das Feiern von Gottesdiensten sind nur ein paar Beispiele dafür, wie sich Freiwillige in Göttinger Heimen engagieren. Sie bereichern das Leben von Pflegebedürftigen, übernehmen aber keine pflegerischen Aufgaben. Gerade für Bewohnende ohne Angehörige sind der zwischenmenschliche Kontakt und kleine Unterstützungen besonders wichtig.
Um dieses Engagement in einer sich stark verändernden Welt aufrecht zu erhalten, geeignete Freiwillige zu finden und gut zu begleiten, hat sich 2006 das Netzwerk Freiwilligenarbeit in Altenpflegeheimen Göttingen (NFAG) gegründet. Die Stadt Göttingen und das Freiwilligenzentrum BONUS Göttingen im Caritas-Centrum St. Godehard gehörten gemeinsam mit dem Seniorenzentrum Göttingen, dem Luisenhof und dem damaligen Paulus-Stift zu den Initiatoren. Mittlerweile haben sich alle Göttinger Pflegeheime dem Netzwerk angeschlossen und in jedem Heim ist eine Freiwilligenbeauftragte benannt, die sich jeweils um die Freiwilligen kümmert.
Bei der Jubiläumsfeier des Netzwerks im DT-Keller bedankte sich die Stadträtin Anja Krause, Dezernentin für Kultur, Soziales und Gesundheit, bei allen aktiven Freiwilligen im NFAG für ihren Einsatz. Auch Niklas Meineke (Pro Seniore Posthof) und Carmen Flückinger (Pro Seniore Friedländer Weg), die als Vertreterinnen des Netzwerkes die Feier gemeinsam mit Dilan Besli von Senvital Luisenhof vorbereitet hatten, würdigten das Engagement der Freiwilligen und sprachen dafür ihren Dank aus.
