Bahnhofsmission Göttingen feiert am 17. April Jubiläum
Einen Tag der offenen Tür veranstaltet die Bahnhofsmission Göttingen am Freitag, 17. April 2026 findet in ihren Räumen auf dem Bahnsteig zu der Gleisen 4 und 5 im Göttinger Bahnhof. Von 11 bis 16 Uhr wird es Informationen über die Arbeit geben. Neben Bahnhofsführungen, einer Tombola, einem Imbiss, Kaffee und Kuchen, gibt es auch einen Film und Verabredungen zu Probediensten, bei denen die Arbeitsbereiche selbst ausprobiert werden können.
Engagement lebt durch freiwilliges Engagement
Die Arbeit in den drei Bereichen (Umstiegshilfe, Versorgung der „nichtreisenden Gäste“, aktiver Bahnhofs- und Bahnsteigdienst) gestalten freiwillig Engagierte. In Göttingen sind es derzeit 20 Ehrenamtliche im Alter von 20 bis 80 Jahren. Da in diesem Jahr das Jubiläum des Gebäudes und ein 30., ein 25. und ein 20. Dienstjubiläum von Ehrenamtlichen gemeinsam begangen werden kann, ist am Samstag ein Festakt, bei dem diese Mitarbeitende geehrt und das Kronenkreuz der Diakonie Deutschland überreicht werden.
Die Bahnhofsmission Göttingen ist eine Abteilung im Diakonieverband im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Göttingen-Münden. Auch die Caritas Südniedersachsen unterstützt die Bahnhofsmission Göttingen. „Durch ihre Entstehungsgeschichte ist sie von je her konfessionsübergreifend ausgerichtet. Helfen braucht keine Konfession!“, betont Andreas Overdick, Leiter der Bahnhofsmission Göttingen.
Soziale Arbeit am Bahnhof für alle mit Hilfebedarf
Bundesweit sind die Bahnhofsmissionen mit ihren mehr als 2.300 haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden zentrale Knotenpunkte des sozialen Netzes in den Städten und an den Bahnhöfen. Sie helfen allen, sofort, gratis und ohne Anmeldung oder Voraussetzungen, häufig zu Uhrzeiten, zu denen andere Hilfe nicht erreichbar ist. Das tun sie seit inzwischen weit über 100 Jahren und an derzeit mehr als hundert Orten in Deutschland. Die Bahnhofsmissionen sind Einrichtungen der Evangelischen und der Katholischen Kirche. Ihre Arbeit lebt vm Engagement der zahlreichen freiwillig Engagierten. In zunehmenden Maß sind die Bahnhofsmissionen auf Spenden angewiesen.



