Fahrsicherheit im Fokus

Caritas-Mitarbeitende erhielten Fahrtraining von der Verkehrswacht.

Raus aus der Komfortzone und rein ins Fahrsicherheitstraining hieß es kürzlich für Mitarbeitende aus dem Fahrdienst-Team der Tagespflege, aus der Tagesstätte St. Raphael und vom Familienzentrum mobil Northeim. „Denn wer täglich Senioren und Kinder sicher ans Ziel bringt, braucht mehr als nur Routine, nämlich ein gutes Gefühl für das Fahrzeug, schnelle Reaktionen und das richtige Verhalten in Ausnahmesituationen“, sagt Stefanie Jünemann, Tagespflege- und Fahrdienstleiterin.

Gemeinsam mit Siegfried Storch von der Verkehrswacht Kassel hatte Jünemann das Training organisiert. Ein gutes Gespür für das jeweilige Fahrzeug sowie die richtige Reaktion in kritischen Momenten sollten genauso vermittelt werden wie das Sichern von Rollstühlen und Rollatoren.
 

  • Das Foto zeigt eine Besprechung von stehenden Menschen vor zwei Kleinbussen.
    Auf dem Hof der Caritas am Schützenring in Duderstadt erklärt Siegfried Storch (rote Weste) Details des Fahrtrainings. | Foto: Caritas
  • Das Foto zeigt die Ladefläche eines Kleinbusses.
    Auch die Bedienung der Hebebühne für Rollstühle an Kleinbussen wurde geübt. | Foto: Caritas
  • Das Foto zeigt, wie eine Person im Rollstuhl in einem Kleinbus transportiert werden kann.
    Siegfried Storch (rote Weste) erklärt, wie ein Rollstuhl zum Transport gesichert werden muss. | Foto: Caritas
  • Das Foto zeigt einen Kleinbus auf einem Übungsplatz.
    Zum Fahrtraining wurden Verkehrshütchen auf einem Platz aufgestellt. | Foto: Caritas
  • Das Foto zeigt einen Kleinbus auf einem Übungsplatz.
    Siegfried Storch gab den Teilnehmenden individuelle Rückmeldungen. | Foto: Caritas
  • Das Foto zeigt eine Besprechung von stehenden Menschen vor drei Kleinbussen.
    In der Gruppe der Teilnehmenden wurden Aufgaben und Feedback besprochen. | Foto: Caritas

Zunächst wurden theoretische Inhalte in den Räumen der Tagespflege Duderstadt vermittelt. Anschließend setzten die Teilnehmenden das Gelernte in praktischen Übungen in Gerblingerode um. Dazu gehörten auch Brems- und Ausweichmanöver. „Die Teilnehmenden konnten verschiedene Situationen realitätsnah erproben und ihr Fahrverhalten gezielt verbessern“, berichtet Jünemann und ergänzt: „Neben dem ein oder anderen Aha-Moment wurde viel gelacht und auch gestaunt, was alles möglich und nötig ist.“ Das Training stärke die Sicherheit im Alltag und komme so allen Menschen zugute, die im Caritas-Fahrdienst begleitet werden.