Teddyklink im Inklusiven Campus Duderstadt

Gesundheitswissen, Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein wurden bei den Kita-Kindern gefördert.

An zwei Vormittagen verwandelte sich das Atelier im Inklusiven Campus Duderstadt in eine liebevoll gestaltete Teddyklinik. „Mitarbeitende aus dem Krankenhaus St. Martini Duderstadt boten den Kindern eine Möglichkeit, sich spielerisch mit dem Thema Gesundheit auseinanderzusetzen“, berichtet Campus-Leiter Moritz Heller.

Die Kinder durften ihr Kuscheltier mitbringen und es durch die Klinik Stationen begleiten. Vom Empfang über Untersuchungen, Röntgen und Bewegung bis hin zu gesunder Ernährung, kleinen „Operationen“ und der Apotheke. „Alles war kindgerecht und praxisnah aufgebaut. Unterstützt wurden unsere pädagogischen Mitarbeitenden von unseren Pflegepraktikanten“, sagt Kita-Leiterin Elena Paluska.

  • Das Foto zeigt die ärztliche Behandlung von zwei Stofftieren.
    Mit den Kindern und ihren Stofftieren wurden Beratungs- und Behandlungssituationen durchgespielt. | Foto: Caritas
  • Das Foto zeigt eine MRT-Spielstation.
    Auch eine Untersuchung im MRT war für die Puppen und Stofftiere möglich. | Foto: Caritas
  • Das Foto zeigt eine OP-Situation mit einer Spielpuppe.
    Handschuhe und Haarhaube waren für die Gäste im OP nötig. | Foto: Caritas
  • Das Foto zeigt eine Bewegungsecke.
    Zur umfassenden Behandlung der Stofftiere und Puppen gehörte auch Physiotherapie in einer Bewegungsecke. | Foto: Caritas
  • Das Foto zeigt eine Gruppe mit Pflegepersonal.
    Die Teddyklinik haben Mitarbeitende aus dem St. Martini Krankenhaus Duderstadt möglich gemacht. | Foto: Caritas

Im Mittelpunkt standen spielerisches Lernen und es sollte Ängsten vor Arztbesuchen vorgebeugt werden. Gleichzeitig wurden Gesundheitswissen, Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein gefördert. Durch Rollenspiele und aktives Mitmachen konnten die Kinder positive Erfahrungen rund um eine medizinische Versorgung sammeln.

„Die Teddyklinik war ein voller Erfolg und für die Kinder ein sehr positives Ereignis. Sie haben mit viel Neugier, Lachen und ganz viel Fürsorge für ihre kuschligen Patienten mitgemacht“, erzählt Linda Kurth, die als Erzieherin ihre Gruppe in die Teddyklinik begleitet hat.

„Eine Wiederholung des Projekts ist geplant und alle haben festgestellt, dass das Konzept großes Potenzial bietet, weiter ausgebaut und in andere Bereiche übertragen zu werden“, betont Paluska und fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit mit der Berufsfachschule Pflege im St. Martini Krankenhaus.“